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Wie viele Perlen hat das Glück

2010 | Öl auf Leinwand | 80 x 75
 

„Wie viele Perlen hat das Glück“ zeigt ein etwa zehnjähriges Mädchen allein und in ihr Tun versunken an einem Tisch sitzend. Sie fädelt weiße Perlen auf eine Kette. Der Blick wird von dem Perlenband, welches im Vordergrund über den Bildrand zu fallen scheint, zu dem Mädchen geführt. Das scheinbar friedliche Bild einer intakten Kinderwelt wird gestört und infrage gestellt durch einen überquellenden Aschenbecher, der angeschnitten am Bildrand auf dem Tisch steht.

Das in gedeckten Farben gehaltene Bild thematisiert die Einsamkeit von Kindern, die in einem von Gewalt geprägtem Umfeld aufwachsen müssen. Um zu überleben, entwickeln Mädchen und Jungen ihre eigenen Strategien, schaffen sich - innere und äußere - Freiräume, sammeln und hüten positive, lebensbejahende Erfahrungen wie kleine Schätze: Perlen des Glücks.
 

 

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